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Musikalische Einflüsse neu kombinieren

Brassovia entsteht aus dem Wunsch, verschiedene musikalische Einflüsse bewusst neu zu verbinden. Uns begeistert die Energie der Guggenmusik, die Menschen auf der Strasse erreicht und Räume in Bewegung versetzt. Gleichzeitig vermissen wir dort oft die harmonische Tiefe und rhythmische Präzision, die wir aus Musikvereinen oder Brassbands kennen.

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Aus klassichen Musikvereinen wiederum schätzen wir die Fülle, Dynamik und Struktur – doch teilweise fehlt uns dort die Spontaneität, die stilistische Offenheit und die Nähe der Arrangments zum Publikum. 

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Unser Fokus liegt klar auf Brass: kraftvolle Trompeten, breite Posaunensätze, eine präsente Bassposaune, eine präzise Rhythmussektion und harmonisch erweiternde Instrumente, die den Gesamtklang wuchtig und gleichzeitig voll machen. 

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Internationale Street-Brassbands wie Lucky Chops oder die Youngblood Brass Band inspirieren uns durch ihre Freiheit, Songs neu zu denken und Genre-Grenzen aufzulösen. Gleichzeitig möchten wir kein Solistenprojekt sein, bei dem einzelne Persönlichkeiten im Vordergrund stehen. Uns interessiert die kollektive Wirkung, viele Stimmen, die nach einem klaren Plan gemeinsam ein beeindruckendes Gesamtbild ergeben.

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Auch schweizweit bekannte Powerbrass-Formationen inspirieren uns zu zeigen, wie modern Brass sein kann. Unser Ansatz ist es jedoch, Arrangements bewusst etwas unerwarteter zu gestalten: Bekannte Songs anders harmonisieren, rhythmisch verschieben, Dynamik extremer denken oder Klangräume gezielt aufbauen und wieder aufbrechen. Nicht lauter um jeden Preis, sondern bewusster, dichter, kontrastreicher.

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Brassovia versteht sich damit nicht als Gegenentwurf oder Optimierung bestehender Formationen, sondern als Kombination vorhandener Einflüsse – mit einer klaren Verortung in der Nordwestschweiz und einem eigenständigen musikalischen Profil.

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